Ryan Reynolds, Melissa George, Jesse James, Jimmy Bennett, Chloe Moretz, Rachel Nichols, Philip Baker Hall, Isabel Conner, Brendan Donaldson, Annabel Armour, Rich Komenich, David Gee
FSK 16
21.04.2005
06.10.2005
06.10.2005
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27.10.2006 (Premiere)
20.04.2008 (Pro7)
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„Houses don’t kill people. People kill people.“
Für den Inhalt des Reviews ist der jeweilige Autor zuständig. Für Fragen wendet euch bitte an diesen.
Familie Lutz ist wieder da. Genauso wie das Haus mit bösem Blick, inklusive Wahnvorstellungen.
Also, alles in allem exakt wie im Originalfilm aus dem Jahre 1979. Was gibbet nun für Änderungen? Naja, Papa Lutz hat enorme Bauchmuskeln, die er auch sehr gerne beim Holzhacken präsentiert. Ebenfalls Mama Lutz macht mehr her, als damals Lois Lane, die alte Raucherlunge. Ansonsten? Ne, alles gleich...für eine Inhaltsangabe einfach das Review zum Originalfilm lesen...deswegen gleich rüber in die Mecker-Ecke:
Das Remake zu „Amityville Horror“ ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Remake. Die Handlung weicht kaum von der des Originalfilms ab. Bedeutet: Kennt man das Original, dann kann man sich das Remake sparen. Ist es wirklich so vernichtend? Naja, es stellt sich einfach die Frage, warum man ein Remake dreht, wenn man das Original eigentlich nur kopiert. Natürlich gibt es Remakes, die einfach nur versuchen die Geschichte für ein neues, junges Publikum aufzubereiten, da oftmals die „veraltete“ Film- und Erzähltechnik nicht mehr ansprechend für den jungen Menschen von heute zu sein scheint, allerdings behaupte ich, trifft dieses beim Original zu „Amityville Horror“ nicht wirklich zu. Der 79er-Film funktionierte wunderbar. Es gab lediglich ein, zwei Effekte, die aus heutiger Sicht recht belustigend wirkten, dennoch hatte es vor allem das Ende in sich, als Papa Lutz noch einmal in das Haus zurückkehrt, um den Hund zu retten. Im Remake hingegen versucht man zwangsweise aus dem (beabsichtigt) spärlich eingesetzen Schockeffekten des Originalfilms mehr zu machen, als sie eigentlich sein wollten. Dieses wird vor allem bei der Hintergrundgeschichte des Hauses deutlich als Papa Lutz im Keller ein geheimes Kellergewölbe findet, in dem vor ein paar hundert Jahren Indianer von einem verrückten Sektenführer gefoltert wurden. Das Remake zeigt in Rückblenden diese Geschehenisse, das Original hingegen deutete eine solche Hintergrundstory nur an und das war auch gut so. Man musste nicht allzu viel erfahren. Allein schon der Gedanke, dass da unten irgendwas ist, das da unten im Keller mal etwas Grauenvolles geschehen sein muss, reicht schon aus, um eine Portion Gänsehaut zu servieren....und genau daran kränkelt das Remake am Meisten. Es will den Originalfilm nicht neu erfinden, geschweige denn neu interpretieren, daraus macht der Film auch gar keinen Hehl, stattdessen versucht er aber leider bei jeder kleinen Gelegenheit noch einen drauf zu setzen...Suspense mit dem Dampfhammer eben.
„Amityville Horror“ ist mit Sicherheit nicht sooooooooooooo negativ, wie das vorangegangene Review es vielleicht anklingen mag, dennoch bleibt einem Kenner des Originalsfilms nichts anderes übrig, als den Film als inhaltlich innovationslose Kopie des Originals anzusehen. Für Leute, die beide Filme nicht kennen, mag sich somit nur die Frage stellen, welche Version sie sich zuerst anschauen. Das Remake unterhält - insbesondere, wenn man das Original nicht kennt. Dennoch würde ich prinzipiell den Originalfilm bevorzugen.
Also, Bier her, 70er-Original rein. Für den Nachdreh gibt’s drei anständige Köppe.
George C. Scott: 0%
böser Blick: 10%
Bauchmuskeln: 90%
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