James Brolin, Margot Kidder, Rod Steiger, Don Stroud, Murray Hamilton, John Larch, Natasha Ryan, K.C. Martel, Meeno Peluce, Michael Sacks, Helen Shaver, Amy Wright
FSK 16
17.01.1980
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05.04.2005
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24.05.1991 (Premiere)
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„Wir bleiben hier! Du wolltest das Haus und jetzt hast Du deinen Willen - also halt die Klappe!“
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Normalerweise könnte man sämtliche „Amityville Horror“-Filme (sind ja immerhin ganze neun Stück an der Zahl) mit einem einzigen Bild und einer hinzugefügten Sprechblase wiedergeben, ohne auch nur etwas Wichtiges auszulassen,...
...allerdings wäre dies zumindest dem ersten Teil unfair gegenüber, der immerhin über die Jahre zu einem insgeheimen Kult-Klassiker avancierte.
Papa Lutz haut auf den Putz: nachdem er die Kinder seiner geliebten Frau adoptiert, für sie seine Konfession geändert und sie letztlich auch noch geheiratet hat, fehlt zum perfekten Familienglück nur noch eines: ein formschönes Einfamilienhaus. Da kommt es gerade recht, dass vor geraumer Zeit ein überdimensional großes Anwesen (mit bösen Blick), inklusive See und Gartenlaube, von einer kompletten Familie geräumt wurde. Naja...eigentlich hat die lokale Polizei die Famile rausräumen lassen...und zwar in Leichensäcken. Das Familienoberhaupt schnappte nämlich zuerst seine Schrotflinte und dann auch noch über und tötete seine Kinder, Frau und letztlich auch sich selber. Kein Wunder das das Anwesen nun auch so billig zu haben ist, denn wer möchte auch schon in einem Haus leben, in dem ein Amoklauf geschah? Nun, Familie Lutz möchte es! Und so werden die Koffer gepackt, das Haus bezogen und der Spuk kann beginen.
Das übliche „Schepper, Schepper!“ und „Knarsch, Knarsch!“ erwartet den Zuschauer nun. Zugeben nichts Neues, dafür aber spannend inszeniert. Statt CGI-Möbel, die durch Geisterhand durch die Lüfte schweben, setzte man hier (natürlich bedingt durch die sehr Tricktechnik der 70er Jahre) noch auf subtilen Horror. Dunkelheit, verschwitze Gesichter und ächzende Türen bestimmen dem Grusel und Familie Lutz kommen die ersten Zweifel, ob es wirklich eine so gute Idee war in ein Haus zu ziehen, in denen noch vor einem Jahr das frische Blut auf dem Teppichböden klebte. Wie wir alle wissen war es natürlich keine gute Idee... Nachdem anfänglich noch übersichtlichen Spuk geht es dann härter zur Sache. Mama Lutz wird von schrecklichen Visionen geplagt in denen Papa Lutz, der übrigens nach und nach dem Wahnsinn verfällt, die Familie mit einer Axt zerhackt und Tochter Lutz spricht mit Jody...der toten Tochter des Vorbesitzers. Als wäre das alles noch nicht genug, entdeckt eine Freundin der Familie Lutz im Keller des Hauses zu allem Überfluß auch noch einen Eingang zur Hölle, der mittels Nebelmaschine und Rotlicht unheimlich wirken soll.
Trotz der natürlich aus heutiger Sicht veraltertenden Effekte, schafft der Film es den Zuschauer zu packen. Subtiler Horror, versüßt mit ein, zwei Schockeffekten und einem Kinderchorgesang, der an beste „Poltergeist“-Zeiten erinnert (auch wenn der Film rund sechs Jahre davor entstand...), sorgt für den berühmt-berüchtigten Suspense der 70er. „Amityville Horror“ überzeugt in allen Belangen, auch wenn das Ende etwas zu hastig und abprubt daherkommt und gehört mit Filmen wie etwa „Der Exorzist“ oder „Das Omen“ ohne Frage zur Speerspitze der 70er-Jahre-Gruseler und sollte im Gedächnis eines jeden Filmfans verankert sein. Man muss den Film nicht besitzen, aber gesehen haben auf jeden Fall. Dafür 4 Köppe!
Schepper: 3%
Knarsch: 35%
Rotlicht: 68%
P.S.: Wie der unglaublich investigative Journalismus der VideoRaiders.net-Redaktion herrausfand, beruht der Film auf einer „wahren Begebenheit“...naja...wohl eher auf einer „wahren Behauptung“, dennoch lieben wir doch alle diese urbanen Legenden, oder? Soll sich jeder selbst ein Urteil bilden, bitte sehr:
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