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Schwert des Barbaren, Das

Sangraal, la spada di fuocu

Le spade dei barbari, Barbarian Master, The sword of the barbarians

-

Italien, 1982

ca. 80 Min.

Michele Massimo Tarantini

Piero Regnoli

Pietro Torrisi, Yvonne Fraschetti, Mario Novelli, Xiomara Rodriguez, Margareta Rance, Massimo Pitarello, Luciano Rossi, Sabrina Siani, Al Yamanouchi, Emilio Messina

 

 

FSK 18

14.01.1983

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„Totenköpfe und Gerippe - das sind Zeichen des Todes!“

 

 

Für den Inhalt des Reviews ist der jeweilige Autor zuständig. Für Fragen wendet euch bitte an diesen.

 
Nach Ator, Siegfried und Hundra, kloppt sich jetzt ein anderer mächtig starker Keulenkoloss durch die Fanatsy-Welten Italiens. Ergebnis: Ein Klassiker des Italto-Trash-Barbarenfilms. Die Story ist solide und geistreich: SANGRAAL, Sohn des entmachteten Königs Ator (Juhuuu!!!), zieht mit seinen Mannen und Frauen in das gelobte Land. Nach langen Entbehrungen erreicht man dieses auch. Doch hier regiert die grauenhafte Schreckensgöttin Rani mit ihren todbringenden Killern des Verderbens (unter Oberbefehl des sterblichen Nantuk) und giert fies auf totale Vernichtung zu Ehren des Todes! Da muß Sangraal eingreifen. Zum Glück bekommt er den Tipp, wo eine riesige Armbrust rumsteht (nur mit dieser kann Rani bezwungen werden!). Bewaffnet zieht er mit seinen Kumpels gegen Nantuk und Rani in den Kampf. Es folgt: Barbarenaction as usual.


Aber halt, nicht alles an diesem Film ist entspricht der normalen Barbarenfilm-Szenerie, denn in den Dörfern stehen diesmal richtige Hütten und es gibt sogar Ziegen zu begutachten, was nicht üblich ist. Ist „Das Schwert des Barbaren“ von der Qualität her deshalb gleich in der „Conan“-Ecke anzusiedeln? Nein, um Gottes Willen, denn die üblichen mystischen Wesen, die einem Barbaren auf seinem Weg zur Gerechtigkeit so begegnen, lassen das tricktechnische Niveau des Films (zum Glück) ganz weit nach unten sinken. Ganz weit. Also, tiefer geht’s kaum noch...

Ungefähr 20 Satisten in billigen Kostümen aus dem AWO-Container stellen alle Rollen dar (vom Bauern bis zum Monster) und hocken in alten Sandkuhlen rum. Die Frauen leicht bekleidet, die Barbaren mit Alu-Schwertern. Die fiesen Ungeheuer sind einfach grün oder braun angemalte Statisten mit Lumpen umme Fresse getackert und fertig. Musik bombastisch gewaltig. Kamera wackelt und ist unscharf. Dialoge wie im He-Man-Comic.


Höhepunkte sind klar die Ungeheuer, einerseits blinde Bastarde zwischen Grottenolm und Wegelagerer, andererseits Gymnastik-Ewoks für Arme. Und natürlich die Armbrust der Ritter der Gerechtigkeit, die drei Bolzen auf einmal verschießt und 1,50m lang ist (mit Fell am Schaft). Aber: dieser Film verfügt sogar über eine Portion Italo-Splatter - bei dem Nebendarsteller mit schmerzverzerrten Gesicht Tiergedärme auf ihren Bäuche ausbreiten. Herrlich.


Fatality:
Würdiger Vertreter des Barbarenfilms. Lächerlich, hohl, klischeehaft und dumm. Trash mit Fellstiefel-Gammaschen. 5 Köppe.

Dörfer: 12%
Hütten: 13%
Ziegen: 75%
 

 

 

 

Legende  

 

 

 

 

 

 

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