Kevin Light, Christian Letelier, Julie Strain, Julie K. Smith, Shae Marks, Marcus Bagwell, Raye Hollitt, Rodrigo Obregón, Justin Melvey, Gerald Okamura, Richard Cansino, Cassidy Phillips
ungeprüft
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01.07.2001 (RTL 2)
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„Ich bin dein - wenn du mich Cooobraaaaa rufst!“
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Bei diesem Action-Schinken unterster Kanone handelt es sich um eine echte Perle inmitten vom Miesmuscheln. Der fiese Wrestler Warrior (steht mit Farbe im Gesicht und leicht gehockt da, brüllt wie ein 12-Jähriger bei einem Wutanfall und trägt dazu Federschmuck) ist der Boss eines gemeingefärhrlichen Gangstersyndikats, welches Pornos mit einer Kamera dreht, Wertgegenstände (wohlgemerkt der Schatz des Warriors) in einer offenen Wellblechhütte im Wald „verbirgt“ und zwei Slapstick-Choleriker als Handlanger hat. Gegen dieses Synidkat kämpft L.E.T.H.A.L., die „Legion to Ensure Total Harmony And Law“. Noch fragen, Gangster?
Das wirklich außergewöhnliche an L.E.T.H.A.L. ist, dass das Team aus Personen besteht, die entweder männliche Fitnesscenter-Vietnamveteranen-Cops sind und ständig Sonnebrillen tragen (und die Pistole ins Hosenbund stecken), oder aber aus Frauen mit überdimensionalen Silikonbrüsten und dickem Make-Up, die öfters beim Sex, beim einölen, beim trainieren, beim umziehen, bei hüpfen, beim bücken oder einfach nackt zu sehen sind. Eine tolle Mischung. Natürlich sind auch unsere allerliebsten Trashwaffen dabei, nämlich das M16 mit Granatwerfer, die Pumpgun und die Armbrust mit Explosivpfeilen. Wem das noch niht umgehauen hat, die Namen der Helden (und das ist nur ’ne Kostprobe): Tiger, Scorpion, Cobra oder Willow Black. Fantastisch.
Die Musik wurde zwar eigens für den Film gemacht, erinnert aber qualitativ an Frank Zander. Die „Effekte“ bestehen aus Explosionen und quietschroter Farbe. Sehr erwähnenswert sind die Hütten im Wald, die wirklich nicht größer als sechs oder acht Quadratmeter sind (falls überhaupt!), aus dünnem Sperrholz oder Wellblech bestehen und ständig explodieren müssen, obwohl man sie auch umwerfen könnte. Und dann steht an einer dieser Hütten auch noch „Fuel Storage“ („Treibstofflager“), obwohl grade mal eine Person reinpasst. Großartig.
Und jetzt das beste: die mechanische Eule! Vor einer der Blechhütten im Wald sitzt nämlich auf einem 1,70m hohem Pfahl eine mechanische Eule, die man auch augenblicklich als solche erkennt, mit braunen Plasteglubschern und regelmäßig ruckelndem Kopf, sowie einem unbeschreiblichem „Uru, Uhu!“ aus dem Off. Sie wird dann per Pumpgun (siehe oben) von einer blonden Gangsterlady im Minikleid erschossen. Klasse.
Fatality:
Fette Titten wackeln umher, Wrestler stoßen Kampfschreie aus, Platzpatronen platzen, Autos explodieren und Agenten fahren Cabrio. Man zweifelt ob der Film ernst gemeint ist - er ist es. Volltreffer.
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