Nathan Fillion, Elizabeth Banks, Michael Rooker, Gregg Henry, Tania Saulnier, Brenda James, Don Thompson, Jennifer Copping, Jenna Fischer, Haig Sutherland, Bart Anderson, Amber Lee Bartlett
FSK 18
22.06.2006
-
09.11.2006
-
25.01.2008 (Premiere)
27.08.2008 (RTL2)
-
-
„Könntest du mir ein kleines Stück von dem Opossum geben?“
Für den Inhalt des Reviews ist der jeweilige Autor zuständig. Für Fragen wendet euch bitte an diesen.
Kometen und amerikanische Kleinstädte – ein fruchtbares Tet a Tet, aus dem sich vortrefflich Horrorfilme machen lassen. Und noch dazu richtig Gute... „Slither“ ist ein technisch einwandfrei gemachter Horrorfilm mit Splattereinlagen und einem leichten Hauch von Comedy, was zusammen ein vortreffliches Gemisch ergibt.
Ein Komet knallt in die Pampa, aus ihm heraus kriecht ein schleimiger Kokon, welcher den Anfang einer Spirale des Schleims bildet. Menschen werden infiziert, Fleisch wird gehortet, Brutmuttern werden gemästet und Mutanten verwandeln die Kleinstadtidylle in eine Schlachthaus. Zum ersten ist der Film spannend inszeniert, obwohl er sich typischer Horrorstandarts bedient (Pärchen allein im Wald etc.). Die Actionsequenzen und die Effekte sind durchweg gut, CGI und klassische Masken-FX spielen zusammen. Das Hauptmonster erinnert wohl nicht zufällig an den Klumpen aus „Basket Case“, nur eines der kleinen Gimmicks, welche eine Hommage an andere Horrorfilme darstellen sollen (Pub „Hennenlotters“, etc.). Die Monstereffekte sind überhaupt erste Sahne: Schleimig, freakig, gnadenlos. Anspieltip für alle Gore-Fans: Die Verschmelzszene am Ende...
„Slither“ hat alles, was ein erstklassiger Splatterfilm braucht: Schwarzer Humor, Absurdität, originelle Effekte und einige gut abgelagerte Klischees. Der Film hier hat aussderm diverse gute Gegenschnitte, zum Beispiel wird parallel eine Rede des Bürgermeisters über das göttliche Recht auf Jagd gezeigt, während das Boss-Monster einer alleinerziehenden Mutter seine Tentakel in den Solar-Plexus rammt...drastisch und 100% schwarz. Die Schauspieler passen: Ausdrucksstarke Darsteller, zwar in stumpfen Rollen, diese aber perfekt ausfüllend.
Fatality:
Eklig, schleimig, boshaft. Ein wirklich gelungener Splatterschinken, komplett mit Aliens und ballernden Sherriffs. Originell: Die Monster verfügen über ein kollektives Gedächtnis, was sie von anderen 08/15-Zombies unterscheidet. Drastische Effekte, handwerklich kaum zu bemängeln. Hat das Zeug zum Klassiker.
Ihr
habt nun die Möglichkeit eure Meinung zum
jeweiligen Film zu schreiben. Bitte beachtet
die Kommentar-Regeln.
•
Für
den Inhalt des Kommentars ist der jeweilige
Autor verantwortlich.
•
Das Posten von Spam-Links
(aller Art)
ist untersagt, ebenfalls jegliche Hinweise
auf links-, rechts- und religös-extreme
Propaganda oder Hinweise auf den illegalen
Zugang zu urheberrechtlich-geschützem
Material. Das Zitieren von anderen Websites
ist nur mit einer Quellenangabe gestattet.
•
VideoRaiders.net
behält sich das Recht vor, Einträge, die
dagegen verstoßen, zu editieren oder
gar kommentarlos zu
löschen.