The Invincible Barbarian, Gunan - King of the Barbarians, Mervians Sohn
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Italien,
1982
ca. 85
Min.
Franco Prosperi
Piero Regnoli
Pietro Torrisi, Malisa Longo, Giovanni Cianfriglia, Emilio Messina, Rita Silva, Fortunato Arena, Franco Galizi, Philip Banks, Alba Lines, Sabrina Siani
FSK 18
20.05.1983
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29.09.1984
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„Was willst du hier?“
- „Einen Namen. Ich will einen Namen. Wer hat verfügt, das ich namenlos sein soll? Ich bin ein Mann, also habe ich das Recht auf einen Namen!“
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Zeit das Gehirn anzuwerfen: „Gunan“, an was erinnert uns dieser Name? Hm...mal nachdenken...„Kunan“ vieleicht...nein. Oder „Gonen“ - auch nicht, aber fast. Ah, natürlich: „Kohnen“. Das erklärt auch warum in diesem „Conan“-Klon (was für ein Wort) muskulöse Schauspieler mit Karl-Logan-Frisur über Hügel hüpfen und obskur-behelmte Barbaren sich mit archaischen Breitschwertern das Make-Up zerstören.
„Gunan - König der Barbaren“ ist ein italienischer Barbarenfilm, aber was für einer! Dieses Machwerk hat zwar keine besonders affigen Dialoge (naja...eigentlich doch) und auch keine bemerkenswert lächerlichen Stellen (in Relation zu Genre-Kollegen natürlich), dafür aber Langeweile en masse. Minutenlange Einstellungen von Barbaren beim Geländelauf, eine spätestens durch das Synchron vorhersehbare und ermüdende Storyline...
Dorf abgebrannt, Barbarenkinder von Amazonen grossgezogen, Oberbösewicht spürt Rache des Barbaren, gähn, gähn, schnarch - sowie eine Schauspielkunst, die keine Zeit für eine zweite Klappe kennt, machen aus dem Magnettape im VR-VHS-o-Maten eine schwammige Filmtortur. Vergleichbar mit einem nicht enden wollenden Albtraum aus Fell, Gebüsch und Statisten mit Sandalen.
Höhepunkte hat dieser Film sicher nicht, aber die braucht er auch nicht. Als Zeugnis vergangener Tage, in denen ein dick auftragendes Plakat, ein Ideenklau vom „Conan“-Original und etwas nackte Haut genügten, um wirtschaftlich erfolgreich zu sein, hat „Gunan“ durchaus historischen Wert.
Fatality:
Der (fast ausschließlich) in Zeitlupe gehaltene Film ist sehr...barbarisch.
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