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Dard Divorce

Dard Divorce

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Deutschland, 2007

ca. 86 Min.

Olaf Ittenbach

Olaf Ittenbach

Martina Ittenbach, Barrett Jones, Jaymes Butler, Daryl Jackson, Kami Esfahani, Gideon Jackson, Henora Jackson, Olaf Ittenbach

 

 

ungeprüft

11.11.2007 (Weekend of Fear)

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28.03.2008

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- (noch) kein Zitat -

 

 

Für den Inhalt des Reviews ist der jeweilige Autor zuständig. Für Fragen wendet euch bitte an diesen.

 
Amerika: Coca Cola-Kisten stehen herum, US-Flaggen hängen unter der Pergola, deutsche Einbauküchen werden Schauplatz unsäglicher Folterungen teutonischer Amateurschauspieler. Moment einmal! Könnte es etwa sein, dass dieser Film gar in einem germanischen Wochenendhäuschen gedreht wurde?


Egal, im Gore- und Foltergenre zählt Niveau nicht viel, wie hier wieder einmal eindrucksvoll bewiesen wird.

Denn wozu Ideen, wenn es abgegriffene Motive gibt? Man nehme eine Filmheldin, welche sich scheiden lassen möchte, eine handvoll Folterer (den Brutalo, den Subtilen, den Cop...) und einen Geldkoffer. Toll. Jetzt hängen wir irgendwo zwischen einem Gangsterstreifen aus den Neunzigern und Peinigungsquatsch. Wenigstens passt die Story in ein paar billige Zeilen:


Unsere arglose und sympathische Protagonistin sitzt nichtsahnend unter ihrer Pergola als PLÖTZLICH ihr Mann blutüberströmt auftaucht, ihre Kinder verschwinden und Folterer verschiedenster Machart auftauchen. Dann gibt es 3 Folterszenen, einige „Kampf“-Sequenzen dazwischen und eine „überraschende“ Aufklärung dieses B-Folter-Gore-Thrillers. Natürlich darf das abgedroschene Bild des verschwundenen Geldkoffers, welcher einerseits Auslöser für das Ketchupmassaker ist, andererseits aber auch die toughe Filmheldin am Ende zu Reichtum bringt, hier nicht fehlen.


„Dard Divorce“ ist auf Amateur-Niveau gehalten. Spiel, Film und Ton sind noch unter TV-Schwummer, die Gore-Effekte sind zahlreich, lang und blutig, dennoch sehr leicht zu durchschauen. Man merkt Ittenbach bei diesem Film einerseits Routine, andererseits aber auch Einfallslosigkeit im Bereich der Special-FX an. Man muss jedoch bemerken, dass die deutsche Verleihversion welche TZ vorliegt unserer Information nach mal wieder geschnitten wurde – Stasi 2.0 lässt grüssen.

Aus der Distanz betrachtet könnte man meinen, in diesem Film den alten Schinken „Profondo Rosso“ von Dario Argento wiederzuerkennen: Langweilig, thematisch ähnlich eines Thrillers, mit Gore-Effekten versehen und ganz sicher ein B-Movie. Aber „Dard Divorce“ hängt dem alten Vorbild aus Italien als Film an sich hinterher und taugt letztlich leider nur als Amateurfilm, auch wenn Parallelen zum italienischen Ur-Langweiler bestehen.

Fatality:
Ausser Kunstblut nichts gewesen? Für Leute welche Ittenbachs Splatterfilme mögen kann diese DVD eventuell ganz nett sein, aber Ittenbachs 2006er Trash-Flash „Chain Reaction“ war allerdings eindeutig besser und einfallsreicher. Die darte Scheidung bekommt leider nur einen Kopf verliehen, das nächste Mal weniger Gammel und mehr Action please!
 
Anmerkung vom restlichen VR-Team:
„Profondo Rosso“ ist gut (mit Ausnahme der 30 Minuten längeren „Uncut“-Fassung), das ursprüngliche VR-Review ein totaler Schuß in den Ofen.

Herr Hellhaim kann bloß den Wert dieses Films nicht zu schätzen wissen, da durch mehrstündiges „WoW“-Raiden pro Tag, sein Flackermonitor ein Teil seiner Netzhaut zerstört hat und dunkle Stellen für ihn nicht mehr sichtbar sind - womit „Profondo Rosso“ für ihn nur noch einen schwarzen Brei darstellt.

Egal, das war „Donnerzorn“, die gesegnete Klinge des Windsuchers, allemal wert.

...und Herr Ittenbach ist Legion. „Premutos“ ist Gott.

 

 

 

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