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RobotJox 2 - Krieg der Stahlgiganten

Robot Wars

-

-

USA, 1993

ca. 67 Min.

Albert Band, Charles Band

Jackson Barr

Don Michael Paul, Barbara Crampton, James Staley, Lisa Rinna, Danny Kamekona, Yuji Okumoto, J. Downing, Peter Haskell, Sam Scarber, Steve Eastin

 

 

FSK 12

-

29.07.1993

15. 01.2009

?

?

10.2.1996 (RTL 2)

-

-

 

 

 

 

 

 

 

 

„Haben sie heute Abend schon was vor?“
- „Ich verstehe nicht.“
„Ich schlage vor wir gehen zu ihnen, bei mir sieht’s fürchterlich aus.“

 

 

Für den Inhalt des Reviews ist der jeweilige Autor zuständig. Für Fragen wendet euch bitte an diesen.

 
Waaaa-Leeee, der Krieg der Stahlgiganten geht in die zweite Runde. Na gut, eigentlich ist dieser Film gar kein Sequel von Robotjox ...findige Video-Unternehmer haben hier einen kreativen Weg gefunden die knappe Laufzeit zu strecken, indem sie den Film umbenannt haben und sich einen Vorspann aus Robotjox zusammengebastelt haben. Ist jedenfalls eine bessere Methode als Filme von NTSC ohne Speedup nach PAL zu konvertieren oder andere Fiesheiten, die auf dem PC oder dem LCD-Fernseher recht BESCH... aussehen können (der Blob lässt grüßen).


Wie dem auch sei, inhaltlich schlägt „Robot Wars“ in die selbe Kerbe, in die auch Robotjox schlug: Postapokalypse und kämpfende Stahlgiganten ...bloß schlechter. Laut dem zusammengeschnippselten Vorspann (qualitative Güte siehe hier)...


...sind alle Roboter aus Teil 1 verschrottet worden, weil auf der Welt nun (immer noch atomarer) Friede herrscht. Nur der Riesenrobot MRAS-2 hat überlebt und fungiert jetzt als Touristenkutsche zu einem deradioaktivierten, restaurierten Kuhkaff, welches der postapokalyptischen Menschheit als Museum für „die guten alten Zeiten“ dient. Das war wahrscheinlich die billigste Kulisse, die man neben der Wüste noch auftreiben konnte.


Dummerweise gibt es trotz „Weltfrieden“ den einen oder anderen wahnsinnigen Kriegsbekloppten z.B. Wüstenrebellen oder General Wa-Lee von der Östlichen-Allianz. Während der Touristik-Touren wird der MRAS-2 des Öfteren von diesen Rebellen beschossen, was der Robo-Pilot dann zu vertuschen hat z.B. indem er behauptet es sei eine Übung gewesen. Diesmal pöbelt eine wütende Biologin, deren Reagenzgläser bei der „Übung“ zerbrochen sind den Robojokey Drake an, woraufhin dieser beschließt mit ihr Kinder zu zeugen ...ganz schön stumpf.


Eben diese Dumpfbacke, Drake, soll der Held des Films werden ...und natürlich braucht jeder Filmheld einen trotteligen Kumpel mit möglichst blödem Namen, hier ist es ein Mechaniker namens „Stumpy“. Diese Panzerfahrer Mützchen, die die Robojokeys da tragen dürfen, haben´s echt in sich, das kann locker mit einigen Barbarenhelmen mithalten.


Kurze Zusammenfassung: nur ein Kampfroboter, Weltfriede und trottelige Robojokeys. Wie soll das Ganze denn nun zur „Schlacht der Stahlgiganten“ führen, fragt sich der Trashfilmleihe und der Fachmann wundert sich. Sowas geht nur mittels ultimativen Plot-Twist ...quasi eine Rolle-Vorwärts die Treppe hoch. In diesem Fall geht das so von statten:

-General Wa-Lee tut auf friedlicher Kunde, der eine kleine unbewaffnete Kopie des MRAS-2 kaufen will, entführt diesen aber samt Touristen.
-Drake und „Stumpy“ bleiben verschont weil wegen „Aufmüpfigkeit“ vom Dienst suspendiert.
-„Stumpy“ erinnert sich, dass sein Großvater einen Mega-Robot, den MRAS-1 im Museums-Kuhkaff versteckt hat.

Und damit das Ganze noch stumpfer wird, muss natürlich noch ne Lovestory her. Richtig, da war ja noch die Biologin mit den zerbrochenen Reagenzgläsern:
-Rein zufälliger Weise ist die Freundin der Biologin eine Reporterin ...und gemeinsam wollten die beiden im Museums-Kuhkaff einen Skandal aufdecken, nämlich, dass dort illegaler Weise ein Mega-Robot unter der Schule versteckt ist.

...der Rest bleibt der Logik überlassen, Drake buddelt den MRAS-1 aus, rettet Allen den Tag und kriegt die Biologin zwecks Kinderzeugung.


Was bietet „Robot Wars“ noch so? Wa Lee wird von Danny Kamekona gespielt, der bereits in Robojox als guter Wissenschaftler auftreten durfte. Die Robot-Effekte sind noch öfter mit schlecht gemachter Stop-Motion realisiert worden. Captain Drakes Lache sieht nicht nur komisch aus sondern hört sich auch extrem fies an...



...dafür ist der Filmspaß auch schon nach einer Stunde vorbeigerauscht.

Fatality:
Jo, was soll man sagen, der Trashfan kommt zwar auf seine Kosten ...die Megashow, wie es sie in Robojox gab, wird aber meilenweit verfehlt ...also gibt’s neutrale drei Köppe. Damit kann man festhalten, dass Riesenroboter nicht zwangsläufig fünf Köppe bedeuten müssen.

From Beyond: 0% ???
Plot-Twist Deluxe: 60%
Kampf der Stahlgiganten: 40%
 

 

 

 

Legende  

 

 

 

 

 

 

Hoshi, falls dir dieser Film gefallen hat, dann steig ein in unsere granatenstarke Telefonbox und schleuder dich zu anderen exzellenten Filmen rüber!

 

 

 

 

 

 

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